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mann mit einem freundlichen Laͤcheln begruͤßte. Caſtruccio war einer der eifrigſten ihrer Vereh⸗ rer; nie war ſie ihm ſo ſchoͤn erſchienen; ſie ſchien ihm ein ganz anderes Weſen, mehr begeiſtert, mehr aͤtheriſch, aber um ſo lieblicher.
Nachdem ſich die Menge von Beſuchern wieder entfernt hatte, blieben nur noch die wenigen ver⸗ trauten Freunde des Biſchofs zuruͤck. Die Graͤfin Marcheſana nahm jetzt das Wort, und meinte, man muͤſſe ſich unverzuͤglich uͤber die Ruͤckkehr des Marcheſe Obizzo berathen.„Ich ſpreche nur den Willen meines Kindes aus!“ rief ſie; und zu ih⸗ rer holden Gefaͤhrtin gewandt, fuhr ſie fort:„Ver⸗
zeihe mir, heilige Beatrice, daß ich dir noch im⸗
mer dieſen Namen gebe! Es iſt mir ſo ſuͤß, dich
Kind zu nennen, bin ich gleich unwuͤrdig, eine
ſolche Tochter zu beſitzen, die vom Himmel ab⸗ ſtammt.“
Beatrice kuͤßte ehrfurchtsvoll und dankbar die Hand ihrer muͤtterlichen Freundin; dann ſprach
ſie, zu den Anweſenden gewandt:„Ihr edlen Her⸗
ren, die Stunde des Sieges iſt nahe! In vier


