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cens muͤtterliche Freundin, die Graͤfin Marche⸗ ſana, ihrer harrte, ſie in ihre Arme zu ſchließen. Caſtruccio war unterdeſſen zuruͤck, zu dem Bi⸗ ſchof geeilt; aber die frohe Kunde war ſchon vor ihm dort angelangt. Der alte Praͤlat fuͤhlte ſich anfangs von allgewaltiger Freude ergriffen, bald aber ward ſein Entzuͤcken durch den Gedanken ge⸗ mildert, daß man den Namen des Ewigen ge⸗ mißbraucht habe, die Menge zu taͤuſchen.„Dieß iſt der gluͤcklichſte, und der beklagenswertheſte Tag meines Lebens!“ ſprach er, zu Caſtruͤccio ge⸗ wandt.— Am Abend ward der Palaſt des Biſchofs mit ſeinen Freunden angefuͤllt, welche, ſeine Theilnah⸗ me fuͤr Beatricen kennend, herbeieilten, ihm zu ihrem Siege, ſich und der ganzen Stadt aber Gluͤck zu wuͤnſchen, daß es dem Ewigen gefallen habe, ſich auf dieſe Weiſe hier zu verherrlichen. Die Schweſter des Praͤlaten und die liebliche Beatrice erſchienen nun auch. Alle Anweſenden draͤngten ſich um die holde Prophetin, und kuͤß⸗ ten ihr Haͤnde und Gewand, woͤhrend ſie Jeder⸗


