Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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weſenden Edelfrauen draͤngten ſich um ſie; ſie ſchwieg und ſchien gefaßt; die innere Gemuͤthsbe⸗ wegung hatte zwar ihre Wange hoͤher gefaͤrbt, und ihre Glieder zitterten, ob der ungewohnten Anſtrengung; aber ſie nahm ihre ganze Faſſung zuſammen, und ſuchte ruhig und heiter zu erſchei⸗ nen. Sie empfing die Gluͤckwuͤnſche und die ehrfurchtsvollen Begruͤßungen ihrer Freunde und Anhaͤnger mit großer Herzlichkeit, waͤhrend das feierliche Te⸗Deum der Moͤnche ſich in das Ju⸗ belgeſchrei der Menge miſchte. Jedermann woll⸗ te wenigſtens das Gewand der Heiligen be⸗

ruͤhren; Muͤtter brachten ihre kranken Kin.

der; Ungluͤckliche aller Art flehten ſie an, fuͤr ſie zu beten; und ſchuͤchtern, faſt wider Willen, war ſie genoͤthigt, der Menge ihren Segen zu ſpenden. Endlich erſchien eine Prozeſſion von Nonnen, aus der Gartenpforte ihres, ebenfalls nahe gelegenen Kloſters. Mit ihren langen Schleiern bedeckt, und Hymnen ſingend, nahmen

ſie Beatricen in ihre Mitte, und fuͤhrten ſie, von den Edelfrauen gefolgt, in das Kloſter, wo Beatri⸗