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Kunde erweckte in Caſtruccio die Hoffnung, daß
er vielleicht hier ein Mittel gegen ſein Mißge⸗
ſchick finden werde. Von ſeinem wackeren Wirthe mit Geld unterſtuͤtzt, machte er ſich demnach ſchon am naͤchſten Morgen nach dem, unfern Douai ſte⸗ henden fraͤnkiſchen Lager auf den Weg. Dort angelangt, drang er nicht ohne Schwierigkeit bis in Scoto's Zelt, an den ihn ſein neuer Freund zu Oſtende ein Empfehlungsſchreiben mit gegeben hatte. Alberto Scoto nahm ſeinen jungen Lands⸗
mann mit großer Freundlichkeit auf, lud ihn zur Tafel, und ſtellte ihn nach eingenommenem Mahle
dem fraͤnkiſchen Koͤnig vor, welcher ihn ebenfalls mit Wohlwollen empfing, und ſeinem Begehren, unter Scoto's Schaar zu dienen, willfahrte. Caſtruccio unterrichtete nun unverzuͤglich Alderigo von ſeiner neuen Lage, und empfing auch bald von
demſelben eine Summe Geldes, hinreichend ſin
ſeine nunmehrigen Beduͤrfniſſe.
Unſer Held war jetzt ganz ein Krieger. Scoto hatte ihm eine voͤllige Ruͤſtung geſchenkt; und ein herrlicher Anasede es, den ſchoͤnen Mann in


