Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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„Ihr ſeyd ein Italiener: das reicht hin, mich zu beſtimmen, Euch gaſtfrei aufzunehmen,“ ver⸗ ſetzte der Fremde.„Da Ihr aber ein Verwandter meines verehrten Freundes Alderigo ſeyd, freuet es mich um ſo mehr, Euch meine geringen Dienſte anbieten zu koͤnnen. Kommt mit mir in meine Behauſung! Vielleicht vergeßt ihr Eure Sorgen in der Mitte einer italieniſchen Familie, welche, obgleich lange vom Vaterlande entfernt, dennoch der Olivenwaͤlder Italiens ſehnend gedenkt, und den Wunſch, zu ihnen zuruͤckzukehren, nie zu unter⸗ druͤcken vermochte.“

Caſtruccio nahm dieß freundliche Anerbieten dankbar an. Er erfuhr, daß ſein Wirth ein rei⸗ cher Kaufmann zu Oſtende ſey, welcher mit ſeiner Familie ganz nach italieniſcher Weiſe lebte.

In der Abendunterhaltung mit ſeinem Wirthe erwähnte dieſer der Kriege, welche jetzt zwiſchen dem fraͤnkiſchen Koͤnig und den Flammlaͤndern ge⸗ fuͤhrt wurden; wobei er bemerkte, daß der be⸗

kannte Alberto Scoto unter den Fahnen des Er⸗

ſteren einen Trupp Italiener befehlige. Dieſe

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5.