Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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ja ohne ſelbſt das noͤthige Gepaͤck mit ſich zu fuͤh⸗

ren. Seine Gefuͤhle waͤhrend der Reiſe koͤnnen

faſt nicht beſchrieben werden. Zorn und Gram durchwuͤhlten ſeine Bruſt, und tiefe Seufzer ent⸗

ſtiegen derſelben, wenn er ſeiner, nun ſo ploͤtzlich dahingeſchwundenen, goldenen Hoffnungen ge⸗

dachte. Am Ufer, an ein Felsſtuͤck gelehnt, ſtand er da, mit thraͤnenſchweren Blicken, hin⸗ aus auf das Meer ſchauend. Da ſtieg die Erinne⸗ rung an die Heimath in ſeiner Seele auf.„O mein Vaterland! o mein ſchoͤnes Italien!“ ſeufzte er in der Sprache ſeines Landes.—„Ja wohl, Italien! das ſchoͤne Italien!“— wiederholte auf gleiche Weiſe eine Stimme. Caſtruceio wandte ſich, und ſah nun ploͤtzlich einen Mann neben ſich ſtehn, den er bisher nicht bemerkt hatte.„Ita⸗ lien iſt auch mein Vaterland!“ ſprach der Frem⸗ de,„Wer aber ſeyd Ihr, der Ihr hier ſo einſam jenes herrlichen Landes ſeufzend gedenkt?“

„Ich bin ein Lucceſer,“ entgegnete Caſtruccio nein Vetter Alderigos, des reichen Handelsherren in England.“

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