Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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ohne anderen Zweck, als die Schoͤnheiten der Na⸗ tur zu bewundern.

Ueberall ſuchte Guinigi in dem Hetzen ſeines jungen Freundes die Liebe zum Landleben und zur friedlichen Ruhe zu erwecken.„Sieh,“ ſprach er eines Tages, als ſie von einem hohen Berge hinab in das Thal ſchaueten,„ſieh dort die gluͤck⸗ lichen Landleute, wie ſie ſo friedlich bei ihren Heerden weilen! Vor wenigen Jahren durchzogen wilde Krieger dieſe Fluren, und nur Mord und Verheerung bezeichneten ihre Schritte.“

„Wer aber“ unterbrach ihn Caſtruccio lebhaft, gmoͤchte dennoch nicht lieber ein Streitroß baͤndi⸗ gen, als ſo niedriger Beſchaͤftigung obliegen?“— Schnell ſich aber beſinnend, zu wem er ſprach, fügte er hinzu:„Mit Euch iſt dieß ein Anderes. Ihr habt den Becher des Lebens gekoſtet; und ſo begreife ich, daß Euch Ruhe gefaͤllt— ich aber habe noch nichts vollbracht, und lieber moͤchte ich lebend ins Grab ſteigen, als muͤßig ein thatenlo⸗ ſes Leben hinbruͤten.— Macht nicht der Ruhm den Sterblichen zum Gotte? Verlangt nicht von