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len, bald aber ging ihm in Guinigi's Naͤhe eine neue Welt auf, mit der er zwar nicht ſympathi⸗ ſiren, die er aber auch nicht verachten konnte; ja nach kurzer Zeit ſchon hing er an ſeinem wackeren Wirthe mit herzlicher Liebe.
Der Zaͤngling wuͤnſchte, mit Guinigi uͤber ſeine kuͤnftige Beſtimmung Nuͤckſprache zu neh⸗ men.„Euer Vater hat Euch meiner Sorge em⸗ pfohlen;“ entgegnete dieſer,„ich muß Euch aber erſt kennen lernen, bevor ich Euch meinen Rath ertheile. Ihr ſeyd noch jung, und habt Zeit genug, einen Entſchluß zu faſſen. Gewaͤhrt mir ſechs Monate, Euch zu beobachten; wir wollen unterdeſſen nicht muͤſſig ſeyn, ſondern in der Nachbarſchaft umherſtreifen. Der Winter iſt der Raſttag des Landmannes; ich habe Muße, werde faſt immer um Euch ſeyn, und ſo nach und nach den Grund erforſchen, auf dem das Gebaͤnde Eures kuͤnftigen Lebens aufzufuͤhren iſt.“
Sie machten nun mehrere kleine Reiſen zuſam⸗ men, und ſtrichen an dem Seeufer umher, ohne


