Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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ſinnenden Nachdenkens umgewandelt, ja die krie⸗ geriſche Haltung ſeines Koͤrpers war ſogar in ſei⸗ ner jetzigen Beſchaͤftigung untergegangen, denn er hatte ſein Schwerdt gegen die Pflugſchaar vertauſcht, und ſich ſeinem nunmehrigen Stande mit ganzer Seele hingegeben. Er ſchloß den Sohn ſeines Freundes in ſeine Arme, und hieß ihn mit einer Herzlichkeit willkommen, die ihm unverzuͤglich Caſtruccio's Herz gewann. Auch Arrigo, Guinigi's ſiebenjaͤhriger Sohn, ſprang, als er hoͤrte, ein Fremder ſey angelangt, herbei, und bot dem Gaſte einen Korb mit Weintrauben und Feigen dar.

Der zum Bauer gewordene Krieger bemerkte die ſtaunenden Blicke, mit welchen Caſtruccio ihn und ſeine Wohnung betrachtete.„Ihr kommt,“ ſprach er,„in die Huͤtte eines Landmanns, der kein anderes Brodt ißt, als das, was ſeine eignen Haͤnde ſaͤeten. Es iſt ein neuer Anblick fuͤr Euch; aber Ihr werdet ihn nicht unbelehrend finden.“ 9

Caſtruccio's lebhafter Sinn konnte ſich an⸗.

fcangs in dieſem Auſenthalt der Ruhe nicht gefal,