lich!— Ich kann dir kein Gutes thun— ſollte ſich aber je dein Schickſal wenden— will ich dein Ritter— der Felſen werden, auf den du bauen kannſt; dein Schutz, dein Schirm in jedem Mißgeſchick.“= Am naͤchſten Morgen verließ Ca⸗ ſtruccio Florenz, von Marco begleitet. In ſeiner Seele wogte eine Miſchung von Freude und Gram: von Freude, Euthanaſia wiedergeſehen zu haben, von Gram, ſie wieder verlaſſen zu muͤſ⸗ ſen. Jedes Wort, welches ſie geſprochen hatte, toͤnte noch in ſeinen Ohren. Auch Antonio hatte zaͤrtlichen Abſchied von ihm genommen, und ihn verſichert, daß er, in ſo weit ein armer blinder Mann dabei thaͤtig zu ſeyn vermoͤchte, alles Moͤg⸗ liche thun wolle, daß er und ſein Vater recht bald aus der Verbannung zuruͤckgerufen wuͤrden. u So kehrte Caſtruccio zu ſeinem Vater zuruͤck, welcher, erfreut uͤber die Ruͤckkehr ſeines Sohnes, dieſem ſeine Verzeihung nicht lange vorenthielt; und neuerdings verlebte nun der heranbluͤhende Juͤngling ſeine Tage in ritterlichen Uebungen. Von Euthanaſia's uͤberlegenem Geiſte angefeuert
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