Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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verſaͤumte er jetzt auch nicht das Studium der Wiſſenſchaften, und ſo bildeten ſich Seele und Koͤrper bei ihm auf gleiche Weiſe aus. Er er⸗ reichte das ſiebenzehnte Jahr, da ſtarb ſein Va⸗ ter; ein boͤsartiges Fieber, von einem Handels⸗ ſchiffe aus der Levante heruͤbergebracht, ver⸗ breitete ſich in Ancona, und Ruggieri ward eines ſeiner erſten Opfer. Er fuͤhlte, daß er ſterben werde, und blickte auf ſeinen Sohn mit unendli, cher Sorge. Anfangs hatte er ihn von ſich ent⸗ fernt, damit Caſtruccio nicht auch von der Krankheit erfaßt werde. Als dieſer aber durch⸗ aus das Lager des Sterbenden nicht meiden woll⸗ te, mußte es Ruggieri bei der Bitte, um An⸗ wendung aller moͤglichen Vorſichtsmaßregeln, zur Vermeidung der Anſteckung, bewenden laſſen; und ſo blieb dann der Sohn dem Vater in ſeinen letzten Stunden zur Seite. Das Fieber war zu ſtark, als das ein ununterbrochenes Geſpraͤch haͤtte ſtatt finden koͤnnen; Ruggieri aber nahm alle ſeine Kraͤfte zuſammen, dem Liebling ſeines Herzens ſeine fruͤheren Lehren in das Gedaͤchtniß