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Hieher kommt niemand, als mein Vater. So, hier ſollſt du mir Alles erzaͤhlen, was dir begegnet iſt, ſeitdem Du Lucca verließeſt.“
Caſtruccio blickte ſtarr auf die liebliche Spre⸗ cherin. Die drei Jahre der Trennung hatten ihre Reize wunderbar entfaltet, und aus ihren Augen leuchtete ein Geiſt, der ihrem Alter vorangeeilt war. Sie ſchien in ſeiner Seele zu leſen, und Freude ſtrahlte aus ihren Blicken. Er wuͤnſchte, ſie ſprechen zu hoͤren; ſie aber beſtand darauf, er ſolle ihr zuvor erzuͤhlen, wie es ihm zu Ancona ergangen ſey, und was ihn nach Florenz gebracht habe. Sie machte ihm ſanfte Vorwuͤrfe uͤber den Ungehorſam gegen ſeinen Vater.„Aber ich kann nicht heucheln,“ fuͤgte ſie dann hinzu, nich freue mich herzlich deines Hierſeyns.— Ich hoͤre die Schritte meines Vaters! Ich muß ihn fuͤhren, und ihm erzaͤhlen, welch' ein lieber Gaſt hier bei ihm eingeſprochen.“—
Antonio nahm den Sohn ſeines Freundes mit großer Herzlichkeit auf. Auch er verwies ihm ſeine eigenmaͤchtige Reiſe, aber er lobte dagegen den


