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mehr und mehr aus, waͤhrend ihr vormahliger Jugendgeſpiele ſich unter Ruggieri's Leitung in ritterlichen Uebungen vervollkommte. Nach einer Abweſenheit von drei Jahren fuͤhrte ſie der Zufall jetzt wieder in Florenz zuſammen.
Als Marco mit dem Knaben in dem Palaſte Adimari's anlangte, hatten der Hausherr und ſeine Gemahlin ſo eben von einigen Anhaͤngern der Guelphen Beſuch empfangen, und ſo war der Augenblick nicht guͤnſtig, den jungen Ghibelinen einzufuͤhren. Als ſie aber durch die große Halle ſchritten, ſchwebte ihnen ploͤtzlich, wie ein Stern aus dunkler Wolke, eine Sylphengeſtalt entge⸗ gen.„Ich bringe Euch den verwieſenen Jugendge⸗ ſpielen,“ ſprach Marco;„Caſtruccio Antelminelli kam, Euch zu beſuchen.“
„Caſtruccio, Du hier in Florenz?“ rief Eutha⸗ naſia, den Knaben mit ſchweſterlicher Liebe umar⸗ mend.„Wie aber mochteſt Du Dich hieher wa⸗ gen? Kam Dein Vater mit Dir?— Aber hier iſt nicht der Ort, alles zu fragen, was ich zu fra⸗ gen wuͤnſche. Komm, komm in dieß Gemach!—


