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nienwaͤlder, welche das Schloß Valperga umga⸗
ben, durchſtrichen. Lehrſtunden und Vergnuͤgun⸗
gen hatten ſie miteinander getheilt, und ſo war
die Verbannung des Antelminelli ein harter Schlag fuͤr Beide. Euthanaſia hatte ein tieffuͤh⸗
lendes Herz, und raſtlos klagte ſie uͤber den Ver⸗ luſt des theuren Jugendgeſpielen.
Zur Zeit der Verbannung der Ghibelinen ward Antonio von einem großen Ungluͤck, von der Blindheit bedroht. Das Uebel wuchs mit jedem Tage, und bald hielt ein undurchdringlicher Schleier ſeine Augen bedeckt. In dieſem furcht⸗ baren Zuſtande war Euthanaſia ſein einziger Troſt. Außer Stand geſetzt, ſelbſt uͤber die Er⸗ ziehung ſeiner Knaben zu wachen, hatte er dieſe an den Hof von Neapel geſandt, wo ihm viele wuͤrdige Freunde lebten; und ſo war die Tochter faſt ſeine einzige Geſellſchaft, denn die Graͤſin, ſeine Gemahlin, fand an ſeinen ſitzenden, wiſſen⸗ ſchaftlichen Beſchaͤftigungen kein Vergnuͤgen. So bildete ſich der Geiſt Euthanaſia's, welche ihrem erblindeten Vater taͤglich vorlas, immer


