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ſchen ihm und Ruggieri beſtand. Antonio war ein Guelphe, und hatte unter dem Banner des Pabſtes gegen Manfred gefochten. Ruggieri fiel, waͤhrend eines Feldzuges, verwundet und gefan⸗ gen in ſeine Haͤnde; Antonio behandelte ihn mit großer Menſchlichkeit, und ſchenkte ihm endlich ſogar die Freiheit, als er gewahrte, daß der Kummer, von ſeinem Gebieter getrennt zu ſeyn, die Geneſung des Verwundeten unmoͤglich mache; hiedurch ward nun eine Freundſchaft begruͤndet,
welche ſpaͤterhin gegenſeitige Dienſtleiſtungen noch
verſtaͤrkten, und die, der ſich widerſtreitenden politiſchen Meinungen beider Maͤnner ungenchtet, immer mehr und mehr Wurzel faßte. Antonio, welcher ſich von den Staatsgeſchaͤf⸗ ten zuruͤckgezogen hatte, lebte jetzt nur den Wiſ⸗ ſenſchaften und ſeiner Familie. en Dieſe beſtand aus ſeiner Gattin, zweien Knaben, und einem Maͤdchen, nur zwei Jahre juͤnger, als Caſtruc⸗ cio, welcher mit Antonio's Tochter gewiſſerma⸗ ßen auferzogen worden war. Hand in Hand
haiten ſie oft die wilden Berge und die Kaſta⸗


