Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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dem Boͤſon maͤchtigern Schutz finden, als in einem, dem Ewigen geweiheten Tempel? Es war auch in der That, als habe er die Hoͤlle gegen den Him⸗ mel vertauſcht, denn noch vor wenigen Augenbli⸗ cken ſah er, in der Naͤhe teufliſcher, von rother Gluth umflammter Geſtalten, tauſende von Menſchen mit jammervollem Angſtgeſchrei hinab in die Fluth ſtuͤrzen jetzt befand er ſich allein in der menſchenleeren Kirche, eine heilige Stille begruͤßte ihn, und Weihrauch dampfte ihm entgegen. Caſtruccio fuͤhlte an dieſem heili⸗ gen Orte ſeine Bruſt von Ehrfurcht erfuͤllt, und jetzt machte ihm ſein Gewiſſen die bitterſten Vor⸗ wuͤrfe, ſeinen Vater verlaſſen zu haben. Thraͤ⸗ nen rollten uͤber ſeine Wange hinab, und er ſeuſſ te laut. 1 Ein Mann, welcher bisher in der nhe e⸗ Altars, von Caſtruccio unbemerkt, auf den Knieen gelegen hatte, erhob ſich, als er ſeufzen hoͤrte, und naͤherte ſich dem Knaben.

Weshalb weinſt du, Kleiner? fragte er. Ca⸗ ſtruccio ſah auf, und war nicht wenig erſtaunt,