Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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als wollte er die Hinabſtuͤrzenden auffangen, welche huͤlferufend in die Fluth verſanken. Die Verwirrung war uͤber alle Beſchreibung furcht⸗ bar. Hier ſtuͤrzte eine Menſchenſchaar von dan⸗ nen, dort draͤngte ſich eine andere dem Ufer zu, den Verungluͤckten Beiſtand zu leiſten; alle aber, Caſtruccio nicht ausgenommen, hielten ſich in ihrem Aberglauben uͤberzeugt, daß die Hoͤllenbe⸗ wohner das Unheil angerichtet hatten, um fuͤr die Entſchleierung ihrer Geheimniſſe an den Sterblichen Rache zu nehmen. Unſern jungen Helden verließ in dieſem Augenblicke ſein Muth; von Angſt erfaßt, draͤngte er ſich durch die Men⸗ ge, dem Orte, den er noch vor wenigen Stunden ſo begierig aufgeſucht hatte, eiligſt ent⸗ fliehend.

Erſt als das Geſchrei der Ungluͤcklichen ſein HOhr nicht mehr erreichen konnte, hemmte er den Flug ſeiner Schritte. Sein erſter Gedanke war jetzt:Gottlob! du biſt der Hoͤlle entgangen! und da er grade eine unferne Kirche offen ſtehen ſah, trat er raſch hinein. Wo konnte er vor