Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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mit ſchwarzem Tuche behangen hatte, damit die, ſonſt von dem Glanze des Tages verdunkelten Flammen, von der naͤchtigen Farbe gehoben wuͤrden. In der Mitte des Hoͤllenfeuers beweg⸗ ten ſich zahlloſe, mißgeſchaffene Geſtalten, von de⸗ nen einige mit feurigen Hoͤrnern, Pferdefuͤßen, oder ungeheuren Schwingen, verſehen waren; waͤhrend andere die Seelen der Abgeſchiedenen, voon Martern gefoltert, vorſtellten. Dieß Hoͤllen⸗ ſchauſpiel bot in der That einen furchtbaren An⸗ blick dar; Caſtruccio fuͤhlte ſich von Entſetzen ergriffen; die Scene vor ihm ſchien ihm, einen Augenblick lang, eine grauſenvolle Wirklichkeit, der Arno aber ein Abgrund, der ſich eroͤffnet hatte, um den Lebenden die Geheimniſſe der Hoͤllenwelt zu zeigen. Da machte ploͤttzich ein furchtbares Gekrache ſeinen Traͤumen ein Ende. Die Bruͤ⸗ cke Carraja, auf der eine ungeheure Menſchen⸗ menge ſtand, und hinab auf den Fluß ſchauete, brach zuſammen. Caſtruccio ſah, wie die Bogen auseinander wichen; und laut auf ſchrie er, und unwillkuͤhrlich ſtreckte er ſeine Arme aus,