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Die Tochter des Verbannten
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er hatte es jetzt erfahren, wie wenig menſch⸗ liche Gewalt im Stande iſt, menſchliches Elend abzuwenden, wie ſo geringen Werth der öf⸗ fentliche Ruhm hat, wird das Herz von häus⸗ lichen Leiden bedrängt. Ohne auch nur im mindeſten ſeine Faſſung zu verlieren, hatte er oft das Gemurmel der Unzufriedenheit der verſammelten Volksmenge vernommen und ſich mit dem Bewußtſeyn erfüllter Pflicht getrö⸗ ſtet; ſelbſt das öffentliche Elend, ſo ſehr es ihn auch ſchmerzte, hatte er mit Geduld er⸗ tragen, denn er war ja überzeugt, daß es vorüber gehen würde. Als aber die ſchwere Hand des Schickſals endlich auch ſein eigenes

Haus traf, und ihn die verheerende Krank⸗

heit aller ſeiner Kinder ohne Ausnahme be⸗ raubte, da ſchwand ſeine Seelenkraft von ihm, und in der Heftigkeit ſeines Schmerzes, verwünſchte er die ihm vom Geſchick verlie⸗ hene Gewalt, die ihn, ſeiner Meinung nach, nur zu einer noch ſichtbareren Zielſcheibe des

Zornes der Götter gemacht hatte. Als er,

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