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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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Gu-

Traurigen auf ihr ruht. Das prachtvolle, im vollen Mondlichte glänzende Athen, ward

demnach von dem nächtlichen Reuter jetzt auch nur mit düſteren Empfindungen betrach⸗ tet, und nur finſter ſtarrte er hin auf die

herrlichen Gebäude und auf das ſich in der Ferne ſtolz erhebende Parthenon. War es ein Wunders, daß er lange, lange hinſchaute,

daß es ihm einen harten Kampf koſtete, ſich auf immer von der Stadt zu trennen, die er einſt geliebt hatte.Griechenland, ſprach er dumpf vor ſich hin,Du mein Vater⸗

land, und Dich, Athen, Wohnſitz meiner Vorfahren, Euch verlaße ich auf immerdar!

Eure Tempel ſtehen offen, nicht aber für

mich! Der Altar, vor dem meine Väter ihre Andacht verrichteten, das Bild vor dem ſie ihre Kniee beugten, war nie Zeuge meines Gebets; in den Gräbern, welche ihnen eine Ruheſtätte gewährten, werden meine Gebeine nicht raſten, mit Schmach belaſtet, wende ich

Euch auf immer den Rücken.. Lebe wohl,