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freuen, daß ihre geliebte Marie fuͤr ihre Entſagung ſo herrlich belohnt ward.
Eben ſo ſtand es um Auguſt, und man wird es nicht unnatuͤrlich finden, daß Beider Herzen ſich nach und nach einander naͤherten und ſie endlich kurz vor der Ab⸗ rieſe von dem Orte, wo Wilhelm und Marie das Gluͤck ihres Lebens gefunden hatten, mit der Bitte vor die Landraͤthin traten, auch ihren Bund zu ſegnen. Jetzt erſt war die Frende vollkommen, denn ſo⸗ wohl in Wilhelms als Marie'ns Her⸗ zen, war bis zu dieſem Augenblick noch im⸗ mer ein Stachel zuruͤckgeblieben, der ſie nicht ſelten ſchmerzlich verwundete.
Es wurden jetzt von den vier gluͤcklichen Menſchen Plaͤne fuͤr die Zukunft entwor⸗ fen. Wilhelm freute ſich, Marieins Vorliebe fuͤr das Landleben beruͤckſichtigend, daß ſich ſeine Anſtellung noch verzoͤgert hatte, denn er war entſchloſſen, ſich in der Naͤhe von Seethal anzukaufen, und Au⸗ guſt fand, daß er ſein Lieblingsſtudium, das


