Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Marie konnte ſich noch immer nicht faſſen, nicht begreifen, daß ihr, durch die wunderbarſte Fuͤgung, jetzt ein Gluͤck ſo nahe ſtehe, dem ſie laͤngſt entſagt zu haben glaubte, das unwiederbringlich fuͤr ſie ver⸗ loren ſchien.

Ich ſende Dir jetzt Wilhelm, fuhr die Landraͤthin fort,denn was nun noch abzumachen iſt, kann nur zwiſchen Euch geordnet werden; Ihr werdet als ein gluͤckliches und wuͤrdiges Paar wieder unter uns treten.

Mit dieſen Worten verließ ſie Ma⸗ rie'n, die im Drange ihrer Gefuͤhle auf ihre Knie ſank und ihr Herz zu Dem er⸗ hob, der ihr jetzt die Fuͤlle des hoͤchſten Erdengluͤcks geſpendet hatte. Sie durfte zu ihm aufſchauen, durfte ihr Herz zu ihm erheben; denn hatte ſie nicht nach ſeinen heiligen Vorſchriften gehandelt, ſich nicht der Wonne wuͤrdig gezeigt, die er jetzt uͤber ſie ausſchuͤttete!