Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

151

Alls ſie ſich erhob ſiann Wwilhelm hun ter ihr. 3 .Mari el⸗e rief er, indem er ihr ſeh⸗ nend die Arme entgegenſtreckte, und ergluͤ⸗ hend ſank ſie an die treue Bruſt, die ſo ſtandhaft ein Herz voll Liebe fuͤr ſie be⸗ wahrt hatte. Er fragte nicht, forderte keine Auf⸗ ſchluͤſſe von ihr, denn er war zu gluͤcklich, als das er an etwas Anderes haͤtte denken koͤnnen als an die holde Gegenwart. So biſt Du ganz und ewig mein, Marie? fragte er in ſuͤßer Trunkenheit indem ſein leuchtender Blick den Uhrigem ſuchte. Ewig und ungetheßt Dein, Wil⸗ helm! entgegnete die Jungfrau, das ergluͤhende Haupt ſanft zu ihm neigend. fEmpfangt auch den Segen der Schwe⸗ ſterliebe, ſprach Roſalie, die unver⸗ merkt eingetreten war;Ihr Gluͤcklichen, Ihr Geliebten! Eine Thraͤne trat bei dieſen Worten in ihr glaͤnzendes Auge, aber