Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Roſalie, o moͤchten Sie es doch ganz ſeyn! Aber beduͤrfen Sie nicht vielleicht des Freundes, des Vertrauten? und darf ich mich Ihnen dazu nicht anbieten? Nur den Wunſch hat das Herz noch, das einſt, groͤßere, ſchoͤnere hegte, Ihnen nuͤtzlich ſeyn zu koͤnnen, in irgend Etwas zu Ihrem Gluͤcke beizutragen.

Warum waͤhnen Sie, Herr Graf, entgegnete ich ihm faſt athemlos, ndaß ich nicht gluͤcklich ſey?

Ich waͤhne es nicht, Roſalie, ich weiß es, glauben ſie auch mich taͤuſchen zu koͤnnen? Sollte ich ſchon vergeſſen ha⸗ ben wie ich Sie verließ, aufjauchzend in Freude und Wonne, und jetzt habe ich Sie ſo wiedergefunden?

Sie koͤnnten ſich dennoch irren, Heur Grafl antwortete ich raſch, und ohne daß ich es wollte, faſt mit dem Tone des beleidigten Gefuͤhls.

Sie weiſen mich wieder ab, mein Fraͤulein, und ich kann mich wegen mei⸗

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