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ner anſcheinenden Zudringlichkeit kaum ent⸗ ſchuldigen; doch wuͤßten Sie, welchem Her⸗ zen ſie entfloß, ich waͤre dennoch vor Ih⸗ nen entſchuldigt, aber jetzt werde ich ſchwei⸗ gen, ſchweigen auf ewig!“
Er wandte ſich bei dieſen Worten von mir und begab ſich in einen andern Theil des Zimmers. 3
Den 27ſten Juli.
Mirr geht heute unaufhoͤrlich Goethe's Spruch durch den Kopf:
„Mag kommen was da kommen mag;
„Die Stunde rennt doch durch den wildſten Tag!“
Warum iſt mir denn ſo unausſprechlich weh! bin ich der Liebe des Geliebten nicht gewiſſer als jemals? O ich waͤre ſehr undank⸗ bar, wenn ich je verkennen koͤnnte, wie heiß er mich liebt, wie er unablaͤßig bemuͤht iſt mir Muth und Vertrauen einzuſprechen, mir Troſt zu reichen; aber Troſt quillt in


