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hatte, die mir Emilis erſte Schriftworte uͤberbrachte; ich konnte meine Empſindungen nicht beſtegen und lehnte das Haupt gegen die Saiten. Dann, mich beſinnend, griff ich einige raſche Accorde, die wie ein Weh⸗ geſchrei klingen mußten, den der Graf, der noch immer neben mir ſtand, bebte ſichtbar zuſammen. Ich lenkte jetzt ein und ging allmaͤhlig zu der ſanften Melodie des Liedes uͤber, ſie als Thema zu einem Vor⸗ ſpiele benutzend; dann ſang ich das Lied ſelbſt, aber mit ſo unſicherer, ſchwacher Stimme, daß ich mich herzlich freute, als die wenigen Verſe zu Ende waren. „Dir muß heute nicht wohl ſeyn, Ro⸗ ſalie,“ ſagte meine Tante mit dem Tone des Vorwurfs, denn es war ihr unange⸗ nehm, daß ich mich ſo wenig glaͤnzend ge⸗ zeigt hatte,„Du haſt noch nie mit ſo ſchwacher Stimme und mit ſolcher Unſicher⸗ heit geſungen.“ Ich vermochte nicht zu antworten, denn meine Seele war bei Emil und das Da⸗
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