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Er war nicht verlegen, aber ſehr ernſt und ſtill, auch ſchien er mir blaͤſſer als gewoͤhn⸗ lich; meine Tante mußte faſt allein das
Geſpraͤch im Gange erhalten und that es
mit der ihr eigenen Anmuth und Ge⸗ ſchicklichkeit. Aa n Meine Harfe ſtand im Zimmer; der Graf erblickte ſie und ſagte mit Nachdruck: „Bin ich nicht vielleicht allzu zudringlich, mein Fraͤulein, wenn ich ſie erſuche, das ſchoͤne Lied von letzthin noch einmal zu ſin⸗ gen? Ich wollte Sie nicht gern belaͤſtigen, und kann doch den Wunſch nicht in mir unterdruͤcken, Sie dieſe Toͤne nochmals ſin⸗ gen zu hoͤren, die zwar nie meinem Ge⸗ daͤchtnis entſchwinden werden, aber doch auch nicht oſt genug von mir wieder vernom⸗ men werden koͤnnen.“ Ich nickte bejahend mit dem Haupte und ging an das Inſtrument; der Graf half mir, es herbeizuſchaffen. Als es in meinen Armen ruhte, ſiel mein Blick zufaͤl⸗ lig auf den Platz, worauf die Roſe gelegen


