Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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ich ihn zufaͤllig anſah, bemerkte ich, daß eine große Thraͤne in ſeinem Auge ſtand; er wendete ſich aber raſch ab, um ſie vor

meinen Blicken zu verbergen.

Emil ward in der Geſellſchaft erwartet,

aber er kam nicht; es war ein Gluͤck fuͤr

mich, daß er wegblieb, denn ſonſt haͤtte ſich unſer Geheimnis den ſcharfen Blicken des

Grafen leicht enthuͤllen koͤnnen; ich war

in jeder Hinſicht ſo ſchmerzlich aufgeregt, ſo

tief erfaßt von Gegenwart und Vergangen⸗

heit, daß ſelbſt der heimliche Zuruf meiner

Tante:nicht aufmerkſam auf miich zu

machen, mich gicht empor zu ruͤtteln ver⸗

mochte, ich dankte Gott, als endlich der

Wagen vorfuhr; der Graf haͤtte ſich ſchon

fruͤher entfernt. X

4 Den 26ſten Juli. Graf M. hat uns ſeinen Beſuch ge⸗ macht; meine Tante wollte, daß ich ihn mit empfangen ſollte, alſo mußte ich ja!

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