ich ihn zufaͤllig anſah, bemerkte ich, daß eine große Thraͤne in ſeinem Auge ſtand; er wendete ſich aber raſch ab, um ſie vor
meinen Blicken zu verbergen.
Emil ward in der Geſellſchaft erwartet,
aber er kam nicht; es war ein Gluͤck fuͤr
mich, daß er wegblieb, denn ſonſt haͤtte ſich unſer Geheimnis den ſcharfen Blicken des
Grafen leicht enthuͤllen koͤnnen; ich war
in jeder Hinſicht ſo ſchmerzlich aufgeregt, ſo
tief erfaßt von Gegenwart und Vergangen⸗
heit, daß ſelbſt der heimliche Zuruf meiner
Tante:„nicht aufmerkſam auf miich zu
machen,“ mich gicht empor zu ruͤtteln ver⸗
mochte, ich dankte Gott, als endlich der
„Wagen vorfuhr; der Graf haͤtte ſich ſchon
fruͤher entfernt. X„
4 Den 26ſten Juli. Graf M. hat uns ſeinen Beſuch ge⸗ macht; meine Tante wollte, daß ich ihn mit empfangen ſollte, alſo mußte ich ja!
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