Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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den glaͤnzendſten Hoffnungen. Noch heute ſagte ſie mir mit triumphirender Miene, indem ſie die Locken von meiner Stirn ſtrich:Werde ich es bald erleben, daß die fuͤrſtliche Stirnbinde dieſen geliebten Scheitel ſchmuͤckt? Sie emphahl mir auch wiederholt, das verhaͤngnisvolle Papier nicht aus den Haͤnden zu geben; ſollte ſie glauben koͤnnen, daß Emil es je zuruͤck⸗ fordern wuͤrde? ſollte ſie ihn ſo verkennen? o wie wenig kennt ſie ihn dann!

Und wenn er es forderte?

Den 16ten Juni. Emil war bei mir! 9 ſtille, ſtille du armes vielgequaͤltes Herz! warum bangt dir ſo? Liebt er mich nicht mehr denn je?

II. 1