Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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liebte? Laß eine, wie zufaͤllig verlorne Roſe mir die Antwort bringen⸗

Ich hatte die Vorſicht, die Blume wie⸗ der auf die Harfe zu legen, ſobald ich das Papier herausgenommen hatte, denn des war mir nicht entgangen, daß meiner Tante Blick dem Prinzen folgte, als er ſie dahin legte, auch ſuchte ihr Auge ſie Meah urnen. alg ſie in's Zimmer zuruͤck⸗ kehrte; mein Buſen hatte aber ſchon den Scha aüfgenommen, den ſie fruͤher um⸗ ſchoſſen hielt. 1

ſuͤßes Geheimnis, biſt du nicht gleich⸗ ſam der Bluͤthenſtaub der Liebe und er⸗ ſcheint ſie nicht all ihres ſchoͤnen Schmuckes entkleidet ohne dich? Ich weiß nicht, ob das nicht ſchon irgend ein Dichter vot mir geſagt hat, aber die Wahrheit dieſer Worte habe ich an dieſem hinliſ ſchoͤnen Tage ganz gefuͤhlt. 2

Wer, als ein Liebender kann all' die reine Seeligkeit ermeſſen, die das Menſchen⸗ herz in ſich aufzunehmen vermag? Wie