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wußte Emil ſeinen Worten eine zarte, nur mir verſtaͤndliche, Bedeutung zu geben, ſo daß er unaufhoͤrlich zu mir redete, ohne doch mit mir zu reden. Wie entzuͤckte mich dieſe ſinnige Art, ſich mit mir von dem zu unterhalten, was ſeinem liebenden Herzen am naͤchſten lag, ohne daß Jemand in der Geſellſchaft in unſer ſuͤßes Geheimnis drin⸗ gen konnte! Als man ſich endlich zum Fort⸗
gehen anſchickte, nahm er die Roſe von
der Bruſt und trug ſie eine Zeitlang in der Hand, dann legte er ſie, anſcheinend zufaͤl⸗ lig, auf meine Harfe, die im Zimmer ſtand, aber ſein Blick ſagte mir, daß ich ſie zu mir nehmen ſolle; ich haͤtte es ohnedies ge⸗ than, denn uͤberbrachte mir die zarte Bluͤ⸗ the nicht ſeine Kuͤſſe?
Kaum hatte man ſich entfernt, ſo griff ich nach der Blume und fand in dem Kel⸗ che derſelben ein feſt zuſammengerolltes, ſehr kleines Papier, das nur die wenigen Worte enthielt:„Wann werde ich wieder ſo gluͤck⸗ lich ſeyn, als geſtern Abend? wann, Ge⸗
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