Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Onkel trat jetzt auch zu uns ein, und hatte gleich ſo viele Geſchichten von Hunden und Pferden bei der Hand, daß bald jede Ver⸗ legenheit fuͤr mich verſchwunden war.

Ich kann mir Alles im Weſen meiner Tante erklaͤren, und glaube ſie beſſer in jeder ihrer Regungen zu kennen, als irgend ein Anderes; doch wie es ihr moͤglich war, ihre Hand einem ſolchen Manne zu rei⸗ chen, das iſt und bleibt mir ein Raͤthſel. Aber wie ſchonend ſie ihn behandelt, welche Geduld und Nachſicht ſie gegen ihn uͤbt, das ſetzt mich noch mehr in Erſtaunen und floͤßt mir Be⸗ wunderung fuͤr ſie ein. Mich duͤnkt, ich wuͤrde vor Schaam ſterben, ſo oft er in Geſellſchaften den Mund aufthaͤte, aus dem nie andre Geſpraͤche hervorgehn, als uͤber ſeine Lieblingsthiere; ſie aber hoͤrt das ſo rnhig und ſelbſt aufmerkſam an, als waͤren es Orakelſpruͤche und ihr ganz neu, und doch weiß ſie jedes Wort vother, was er ſprechen wird.

Man ſagt, ſis habe eine ungläeklche