Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Neigung in ihrer Jugend gehabt und dar⸗ auf dieſem Manne ihre Hand gereicht; ich fuͤhle daß ich es eben ſo machen koͤnnte, wenn Emil mir entriſſen wuͤrde; dann gar keinen Mann, oder, wenn Andere es ſehr wuͤnſchten, einen ſolchen, das waͤre mir ganz einerlei; aber wuͤrde ich Emils Verluſt uͤberleben?!

Heute ſoll ich ihn in Begleitung ſeiner Schweſtern wierſchinz alle Drei haben verſprochen dieſem Tage zu uns zu kom⸗ men; aber ugis ſein Herz, damit dein Po⸗ chen unſer füßes Geheimnis nicht verrathe!

Wie ſchwer wird es mir werden, ſo kalt und fremd gegen ihn zu ſeyn, wie fruͤher ihn jetzt mit dem fremden 8 anzureden, da ſchon das ſuͤßeDu gegen ihn uͤber meine Lippen kam, die noch von ſeinen Kuͤſ⸗ ſen brennen! Aber ſeine maͤnnliche Faſſung wird mir die meinige wiedergeben und Al⸗ les beſſer gehn, als ich erwarte.