Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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wiß beruhigen; dann iſt alles noch viel beſ⸗ ſer als jetzt, dann werde ich ruhig und gluͤcklich zugleich ſeyn!

Dennoch zittre ich vor dem morgenden Tage, wo ich ihr wieder vor die Augen tre⸗ ten muß, nachdem ich ſie ſo hinterging;: warum zittre ich denn? darf ich denn fuͤrch⸗ ten daß ſie mich verdammen wuͤrde, wenn ſte auch Alles wuͤßte?

Den 12ten May.

Ich habe meine Tante geſehen; mit welchem Herzklopfen trat ich in ihr Zimmer; aber ſie war freundlich wie ſonſt gegen mich und erwaͤhnte des geſtrigen Abends mit kei⸗ nem Worte weiter, als daß ſie mich fragte, wie es mir mit meinen Kopfſchmerzen ergan⸗ gen ſey? Eine brennende Roͤthe flos bei dieſer Frage uͤber meine Wangen und ich vermochte ihr kaum zu antwarten; aber ſie ſchien es nicht zu bemerken, und begann mir von dem geſtrigen Feſte zu erzaͤhlen, bei dem ſie ſehr vergnuͤgt geweſen war. Mein