Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

152

ſuͤßes Geheimnis verrathen, und wuͤrde ſie mit ihrer Klugheit mich nicht ein wahnwit⸗ ziges Maͤdchen ſchelten, wenn ich ihr meine Hoffnungen mittheilte? Geduld alſo, die Entſcheidung liegt nahe, aber dazu fuͤhle ich die Kraft in mir, dem Geliebten mein Wort zu halten, und es mag kommen wie es wolle, ſo wird Graf M, nie mein Gemahl!

Den 18ten April.

Das waͤre vorbei, und gluͤcklich vor⸗ bei.— Meine Tante hat mir des Gra⸗ fen ehrenden Antrag mitgetheilt, denn wie ich vermuthete, hat er ſie um ihre Einwil⸗ ligung gebeten, ſich um meine Hand bewer⸗ ben zu duͤrfen, und ſie konnte ihm das nicht verweigern, aber ſie ſelbſt redet mir mit keinem Worte zu, ihn zu beguͤnſtigen, viel⸗ mehr ſchien es ihr lieb zu ſeyn, als ich mich beſtimmt gegen dieſe Verbindung erklaͤrte und ſie bat, dieſes dem Grafen