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Werth derſelben ſchaͤtzen, und wie viel war nicht damit ſchon gewonnen! Die koͤrperliche Geſundheit Marien's gewann zuſehend in der reinen Landluft und dem oͤftern Auf⸗ enthalt im Freien, womit ſich von Seiten der Tante die ſorgſamſte Pflege auf's herr⸗ lichſte vereinte, ſo daß ſie ſchon nach einem Jahre ein voͤllig geſundes Kind war und die erſten Roſen der Geſundheit ſich auf den ſonſt ſo bleichen Wangen zeigten.
Das Bemuͤhn der Landraͤthin um die ihr anvertraute Waiſe ward auf's Beſte von ihrer eigenen Tochter Emilie unter⸗ ſtuͤtzt, die ein ſo durchaus liebenswuͤrdiges und holdes Geſchoͤpf war, daß Keiner ihr widerſtehen konnte. Bald liebte Emilie, deren ſchoͤnes, weiches Herz ein unendliches Liebesbeduͤrfniß hatte, Marie'n ſchweſter⸗ lich, und da die Mutter es mit ſtets wacher Sorgfalt vermied, daß das Intereſſe beider Kinder ſich feindlich beruͤhrte, ſo konnte auch Marie ihr Herz nicht vor Emilien's Liebenswuͤrdigkeit verſchließen und nach Ver⸗


