Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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des und war bemuͤht ihnen mit Ernſt, der aber keinen Anſtrich von Strenge hatte, die bei ſolchen Naturen alles verdirbt, indem ſie ſie zur Heuchelei verleitet, zu begegnen; uͤberdieß neigte ſich der Character dieſer ed⸗ len, durchaus gediegenen und trefflichen Frau keineswegs zur Haͤrte hin, denn je reifer und vollkommener ein Weſen in ſich iſt, je milder und ſanfter wird es auch ſeyn; nur innere Unklarheit und Zerriſſenheit erzeugt die Strenge im Gemuͤthe.

Der Landraͤthin Bemuͤhn ging vor allen Dingen dahin, ihrem kleinen Zoͤglinge alle Gelegenheit zu entziehn, auf's Neue in die alten Fehler zu verfallen und in die⸗ ſer Anſicht gewaͤhrte ſie Marie'n alles Er⸗ laubte, wenn ſie freimuͤthig und offen darum bat, aber mit der groͤßten Feſtigkeit ward ihr das verweigert, warum ſie ſich durch Liſt bemuͤht, was ſie durch ihre kleinen Kuͤnſte zu erreichen geſucht hatte; dadurch lernte das Kind Offenheit erkennen und den

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