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„Meinen Sie?“ fragte die Baronin mit einem veraͤchtlichen Laͤcheln.“
„Ma foi! ich badinire nicht, meine Liebe; das Kind iſt ſo allerliebſt, daß ich wuͤnſchte ſie waͤre unſre Tochter!“
Ein tiefer Seufzer war die Antwort der Baronin auf dieſe letzten Worte;— Ro⸗ ſalie ihre Tochter, welch' ein Gluͤck!—
3.
Welch' ein ganz anderes Loos war dage⸗ gen Marie'n gefallen! Sie war als Kind, wie ſchon angedeutet worden, kraͤnk⸗ lich, und dadurch von ihrer ſehr zaͤrtlichen Mutter etwas verzogen worden, doch auch
ohne das bildete ſowohl ihr Inneres, als
ihr Aeußeres einen auffallenden Contraſt zu dem ihrer Schweſter. Roſalie war feu⸗ rig, lebhaft, heftig in ihren Wuͤnſchen und ihrem Begehren, aber dabei offen, hinge⸗
bend und ſelbſt aufopfernd, ſobald ſie Je⸗
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