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nen immer inniger und feſter, beſonders aber zwiſchen Jener und Mathilden, die bald keine Freude genießen wollte, die ihre Freundin nicht mit ihr theilte.
Joſephine ſah mit befriedigtem Stolze auf alles dieſes, und ſelbſt ihr kalter, ge⸗ muͤthloſer Gemahl, der bisher kaum einen andern Gedanken gehabt hatte, als die Zahl ſeiner Jagdhunde und Pferde zu ver⸗ mehren, fuͤhlte ſich durch die Auszeichnung geſchmeichelt, die der Pflegetochter von al⸗
len Seiten zu Theil ward. Er ließ ſich jetzt oͤfterer als ſonſt herab mit Roſalien zu reden, ließ ſich ihre Zeichnungen zeigen, und gaͤhnte nur verſtohlen, wenn ſie ihm auf ihrem praͤchtigen Fluͤgel eine Sonate meiſterhaft vortrug, ja er ſagte ſogar ein⸗ mal zu ſeiner Gemahlin:„Sie haben dem Fraͤulein in der That eine ganz vortreffliche Education gegeben, ma chere; ſie macht
Ihnen wahrhaftig Ehre, die charmante
petite Rosalie!“


