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phie ihn gebeten hatte, ſie an eben dieſem Tage zum Strande zu begleiten, um dort ihre Her⸗ zensfreundin, Liuva in Empfang zu nehmen, ſtellte ſich ſeinem heißen Verlangen in den Weg, denn er konnte ſeine Begleitung Sophien nicht abſchlagen, ohne ſein Herz vor der Schweſter zu verrathen.
—„Du wirſt Dich fertig halten, mich zu begleiten,“ nahm Sophie nach einer Pauſe das Wort;„die Pferde werden geſattelt und aufge⸗ zaͤumt und wir wollen ſogleich an das Meer reiten, um meine geliebte Liuva dort in Em⸗ pfang zu nehmen, die verſprochen hat, an dieſem Tage von Kopenhagen heruͤber zu kommen. Der Wind iſt guͤnſtig und hoffentlich wird ſich ihrer Fahrt kein Hinderniß in den Weg geſtellt haben.“
Schon nach Verlauf einer kleinen Viertel⸗ ſtunde befanden ſich die Geſchwiſter auf dem Wege nach dem von dem Schloſſe Frau Sophiens kaum eine Meile entfernten Meeresſtrande. Vor⸗


