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fragend an, und als dieſer das Auge betruͤbt zu Boden ſenkte, ſagte er zu Margarethen:
—„Faßt Euch! Keine unwuͤrdige Trauer um einen ſo wuͤrdigen Todten! Ihm iſt wohl, wohler als uns Allen, die wir den Kampf mit dem Leben und dem Tode noch vor uns haben. Fuͤr ſeine Beſtattung ſorge ich, und ſie ſoll Zeug⸗ niß davon ablegen, wie ich ihn geliebt und ge⸗ ehrt habe.“
Sein Blick fiel jetzt auf Tycho, der, unfaͤhig ein Wort zu ſprechen, in ſtummem Schmerze da ſtand.
—„Auch Dir werde ich halten,“ ſagte er zu dieſem,„was ich dem theuren Verſtorbenen verſprochen habe, und wenn Daniel Ranzow ſich Dir zum Vater neben der Leiche ſeines Freun⸗ des und Ruhmesgenoſſen gab, ſo ſieh in mir fortan den Beſchuͤtzer, Deinen gnaͤdigen König, und zum Beweiſe, daß dies nicht bloß leere Worte ſind, belehne ich Dich von dieſer Stunde
an mit dem Kanonikat von Rothſchild, deſſen 8*


