Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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Schoͤnheit, ihres Geiſtes und vieler andern Vor⸗ zuͤge, die ſie in Wahrheit beſitzt, wuͤrde ich an ihrer Seite ewig zum Darben beſtimmt geweſen ſein: ſie traͤgt kein Herz in ihrer Bruſt, das geeignet waͤre, mich zu begluͤcken, und haͤtte mir nichts zu bieten gehabt, als was ich ſelbſt ſchon beſitze. Soll Liebe aber wahrhaft begluͤcken, ſo muͤſſen die Liebenden einander ergaͤnzen, wie wir es thun, meine Chriſtine. Daß Du in mir fandeſt, was Dir fehlt, das eben war es, was Dich mit ſo unwiderſtehlicher Gewalt zu mir hinzog, und was mich, den Mann des ſtrengen Forſchens, des Wiſſens zu Dir fuͤhrt, iſt, daß ich in Dir jene Unſchuld, jene Einfach⸗ heit und Kindlichkeit gefunden habe, die im Strudel der großen Welt fuͤr mich ſelbſt verlo⸗ ren gegangen ſind, und nach denen ich mich trotz dem immer ſehnen muß, wie die erſten Eltern nach dem verlorenen Paradieſe.

Der Eintritt des Vaters unterbrach dieſes Geſpraͤch. Tycho ſtand auf, nahm Chriſtinen