Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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Wochen war unſer Hochzeitstag beſtimmt! ſtammelte ſie faſt unvernehmhar, und verbarg laut ſchluchzend ihr Geſicht.

O ferne, ferne ſey es von mir, den Stab uͤber dich brechen zu wollen, du Arme! rief Eugenia ſehr bewegt, und bemühte ſich ſie aufzurichten:Anna, gute Annal ſetze dich zu mir, faſſe dich, erhole dich, deine Kinder, fremde Leute könnten kommen, ſo darf dich Niemand ſehen.

Anna trocknete ihre Thränen, und ſetzte ſich aufrecht in das Gras zu Eugenien's Füſ⸗ ſen hin.

Soll ich mein Elend Ihnen noch weiter beſchreiben? ſprach ſie als ſie ſich etwas ge⸗ faßt hatte.Meine Eltern ahneten nichts, Gottlob ſie ſind beide ſanft zur ewigen Ruhe gegangen, ohne es zu erfahren. Mit Todes⸗ angſt ſah ich der Zeit entgegen, in der ich meine Schmach ihnen nicht mehr wuͤrde ver⸗