Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
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diente es damals nicht, mein Schmerz war kein chriſtlicher Schmerz, er kam aus keinem gottergebnen Herzen, wie doch jeder, auch im tiefſten Leid, es ſich bewahren ſoll und muß. Darum hatte auch die heilige Mutter Gottes ſich eine Zeitlang von mir abgewendet, und dem böſen Geiſte der Verzweiflung Raum ge⸗ geben, der mich nicht mehr gläubig beten ließ, der mir die Gedanken verwirrte, in unſaͤglicher Angſt vor der Welt, vor dem Elende, vor der Schande, die ich über mich ſelbſt und über die Meinigen nun bringen mußte. Ach, ver⸗ ſtoßen, verachten ſie mich darum nicht, ich habe ſchwer es abgebüßt. In den Augen der Leute iſt mein Ignaz als mein Bräutigam ge⸗ ſtorben, vor Gott war er mein Ehegatte, flüſterte ſte kaum hörbar.Liebe, Freude über unſer unendlich nahes Glück, Einſamkeit, Ge⸗ legenheit, ach wir lebten ja ſchon unter einem Dache, alles ſchien uns ſchon zu ſehn, wie es doch künftig erſt werden ſollte, und in drei