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hehlen koͤnnen; daß dieſe Zeit kommen werde, kommen müſſe, war mir gewiß; daß es mei⸗ ner Mutter, vielleicht meiner beiden Eltern Tod ſeyn würde, wußte ich ebenfalls. Tag und Nacht ließ der Gedanke, daß ich ihre Mörderin ſey, mir keine NRuhe. An mich ſelbſt, an mein künftiges Leben in Elend und Schande dachte ich kaum, böſe Gedanken ſind mir da⸗ mals oft durch den gottvergeßnen Sinn ge⸗ zogen! aber die Heiligen hielten Wache über mich Sünderin, und wollten doch nicht ganz mich verlaſſen. Wie lange mein Jammer ge⸗ währt hatte, als der Bruder meines Ignaz zu uns kam, weiß ich nicht, Tage und Nächte waren mir gleich, ich konnte ſie nicht merken. Ich denke ichj habe Ihro Gnaden von die⸗ ſem Bruder ſchon erzählt. Er kam, meine El⸗ tern zu troͤſten und ihnen beizuſtehen, als wär er ihr leiblicher Sohn: er ſah ſo mittleidig mich an, er bewies ſich ſo fromm, ſo redlich,
ſo gut gegen uns alle drei, mein verhärtetes


