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und in der letzten feierlichen Stunde,
Wo von dem Blick der Trug der Sinne fällt, Erſcholl die Anklag' aus dem eignen Munde, Wie eine Stimme aus der andern Welt.
269.
Das Leben iſt dem armen Leib genommen, Des Lichtes Schimmer dem gebrochnen Blick, Doch kann die Seele nicht zur Ruhe kommen, Die Sünde ruft ſie in die Welt zurück.
Wo dort die Weiden an dem Bache ſtehen,
Iſt der verſchmähte, ſchauerliche Ort,
Wo ſpäte Wanderer den Toden ſehen,
Beim Hauch des Morgens geht er ſeufzend fort.
270.
So gehet ſeit der Väter alten Tagen Die Geiſterſage ſchon im Dorf umher, und dennoch hör' ich unſre Weiſen ſagen, Der Tod verſtatte keine Wiederkehr, und unterſteh' mich nimmer, daß ich richte, Denn Tod und Leben ſind ſich furchtbar nah, Ein kleiner Schritt führt aus dem Sonnenlichte In's Schattenland, das nie ein Auge ſah.


