Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1829) Der Frühling / von Friedrich Schmitthenner
Entstehung
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234.

Weit zog der Jüngling mit den frommen Schaaren

Die Ritterspflicht und Sinn des Chriſten rief,

Vor Heidenwuth das hohe Grab zu wahren,

Wo der Erlöſer Schlaf des Todes ſchlief.

Erſchrecklich in dem Schlachtenungewitter,

Voran auf dunkeln Wegen der Gefahr, Vollführte Herrliches der tapfre Ritter,

So lang' ſein Arm der Schirm der Chriſten war.

235.

Als nun zwei Jahre ſchnell dahin gegangen Im Staub der Mühen und im Lärm der Schlacht, Ergriff den Ritter ſehnliches Verlangen und zog ihn heimwärts wie durch Zaubersmacht. Die Stätten, die des Heilands Fuß betraten, Die heil'gen Hügel, die ihn bluten ſah'n, Verließ der Liebende; die Winde wehten, Die Schiffe eilten durch des Meeres Plan.

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236.

Als er drauf anſtieg am erſehnten Lande Und einzog in der Stadt des Conſtantin, Da ſchlugen Häſcher grauſam ihn in Bande Tief unten, wo kein Licht der Sonne ſchien.