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So ſteht er vor dem Angeſicht der Sterne Und träumt ſich dort ein ſchön'res Vaterland, Es ruft, es reißt ihn ewig in die Ferne und hält ihn ewig an den Staub gebannt⸗
35.
Mit freier Wahl zu ſuchen und zu meiden, Halb Thier, halb Gott, das Wunder dieſer Welt, Iſt er am Rande, wo zwei Welten ſcheiden, Erhaben und gefährlich hingeſtellt;
Wann er die Seele rein bewahrt vom Böſen, Der Erbe göktlicher Glückſeligkeit,
Und das unſeligſte von allen Weſen,
Wann er den Himmel ſeiner Bruſt entweiht, 5
36.
Das Böſe ſoll nicht ſein, das Gute ſiegen; In ſeinem Innern eine Stimme ſpricht, Und mag die Jugend ewig unterliegen, Die Stimme läßt von ihrer Ford'rung nicht. Er ruft des Himmels Mächten— doch ſie ſchweigen. Und was ihm hier die Gegenwart nicht gab, Das, meint er, werde dort die Zukunft reichen, und hofft den Himmel— und verſinkt in's Grab.


