Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1829) Der Frühling / von Friedrich Schmitthenner
Entstehung
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32.

In jenen Weiten ſchweifen die Gedanken, In ihr Geheimniß ſpäht des Geiſtes Blick, Doch unerſteigbar ſind die alten Schranken, Und der Gedanke kehret matt zurück, Und ſinkt auf einen Stern, wo Fluch von Sklaven, Wo Wehruf unterdrückter unſchuld ſchallt, Und über Gräbern, wo ſchon Tode ſchlafen Zum Himmel an die Leichenglocke hallt.

33.

Das iſt das Erdenrund, das durch die Nächte Des weiten Oceans der Welten ſchwimmt, Ein Eiland, einem göttlichen Geſchlechte Zur Stätte ſeiner Würkſamkeit beſtimmt. Ein Bild aus Staub, doch wunderbar vollendet, In das der Geiſt der Gottheit denkend fuhr, Das hohe Antlitz himmelwärts gewendet, Lebt dort der Menſch, die Krone der Natur.

34. Im Umkreis der Erſchaff'nen ohne Gleiches, Im ew'gen Wechſel ſeiner ſelbſt bewußt, Im Haupte Sonnenlicht des Geiſterreiches und Höll' und Himmel im Gewölb der Bruſt;