Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1829) Der Frühling / von Friedrich Schmitthenner
Entstehung
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Da regten und bewegten ſich die Tiefen, Der wackre Geiſt des Lebens ſtieg herauf und rief die Elemente, die da ſchliefen, Die Welt zu bauen und zu bilden auf.

30.

Das Waſſer, das mit nimmer müdem Fleiße Die Miſchungen der Stoffe regt und rührt; Die Luft, die lauſchende, die lind' und leiſe Umherſchleicht und des Lebens Flamme ſchürt; Das Licht, der leichte, luſtige Geſelle, Der durch die große Werkſtatt der Natur Geſchäftig wandert mit Gedankenſchnelle, Der Gottheit Sohn, der Freund der Kreatur.

31.

und alle Kräfte, all' die dienſtbar'n Mächte Erwachten raſch und hoben ſich empor, Die Sonnen blitzten aus dem Schoß der Nächte, Den hehren Tanz begann der Sterne Chor. Hoch droben ſiehe ſie voll Schönheit prangen, Sie ſchimmern jugendlich von ihren Höh'n, Zweihundert Menſchenalter ſind vergangen, Sie ſind noch jung und ſind noch immer ſchän.

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